Glossar

Begriffe rund um IDA — verständlich erklärt

Kurz erklärt: die wichtigsten Begriffe, die in IDA und auf dieser Website vorkommen.

Vorgang
Ein Vorgang ist ein Ticket: eine einzelne Anfrage oder ein Fall, der in IDA erfasst und bearbeitet wird — etwa eine E-Mail-Anfrage, eine telefonische Störungsmeldung oder ein Auftrag. Jeder Vorgang hat eine Zuständigkeit, eine Priorität und eine Frist. Die im Preis inkludierten Vorgänge beziehen sich auf die pro Monat neu erfassten Vorgänge.
Named-Lizenz
Eine Named-Lizenz ist einer festen Person zugeordnet (29 € pro Monat). Jede Named-Lizenz steuert 50 Vorgänge zum gemeinsamen Monatspool bei. Sinnvoll für Personen, die IDA regelmäßig nutzen.
Pool-Lizenz
Eine Pool-Lizenz (59 € pro Monat) wird von wechselnden Personen genutzt — ideal für Schicht- oder Gelegenheitsnutzung. Jede Pool-Lizenz steuert 100 Vorgänge zum gemeinsamen Monatspool bei. Ein Lizenzplatz ist belegt, solange eine Sitzung aktiv ist.
Fair-Use-Cap
Der Fair-Use-Cap deckelt die Kosten für Mehr-Vorgänge auf maximal 50 % der laufenden Lizenzkosten. Fallen mehr Vorgänge an als im Monatspool inkludiert, werden sie mit 9 ct je Vorgang berechnet — aber nie mehr als die Hälfte der Lizenzkosten. So bleiben die Kosten planbar.
SLA
Ein SLA (Service-Level-Agreement) legt fest, in welcher Zeit auf einen Vorgang reagiert und er gelöst werden soll — meist gestaffelt nach Priorität. IDA berechnet die Fristen automatisch und überwacht ihre Einhaltung.
Single Sign-On (SSO)
Single Sign-On (SSO) bedeutet, dass sich Mitarbeitende einmal zentral anmelden und damit auch IDA nutzen — ohne separates Passwort. IDA unterstützt gängige Anmeldedienste (z. B. Keycloak, Microsoft 365) über den Standard OpenID Connect (OIDC).
OIDC
OpenID Connect (OIDC) ist ein offener Standard für die Anmeldung über einen zentralen Identitätsdienst. IDA nutzt ihn, um Single Sign-On mit Anbietern wie Keycloak, Microsoft Entra ID, Auth0 oder Okta zu ermöglichen.
Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) sichert die Anmeldung mit einem zweiten Faktor zusätzlich zum Passwort — üblicherweise ein zeitbasierter Code aus einer Authenticator-App. Für lokale Konten (Anmeldung ohne zentralen Login-Dienst) ist sie in IDA aktivierbar.
ERP
ERP (Enterprise Resource Planning) bezeichnet die kaufmännische Software eines Betriebs — für Angebote, Aufträge, Artikel und Rechnungen. IDA bindet ein vorhandenes ERP an und übergibt z. B. Servicescheine und abgeglichene Lizenzmengen. Ein eigenes ERP-Modul ist in Vorbereitung.
CSP-Lizenzen
Über das Cloud-Solution-Provider-Programm (CSP) beziehen IT-Dienstleister Microsoft-Cloud-Abonnements für ihre Kunden. IDA gleicht die Mengen solcher Lizenzen aus Quellen wie Crayon Cloud iQ, ALSO Cloud Marketplace und dem Microsoft Partner Center automatisch mit den hinterlegten Verträgen ab.
GDAP
GDAP (Granular Delegated Admin Privileges) sind befristete, fein steuerbare Administrationsrechte, die ein Kunde seinem IT-Dienstleister in Microsoft 365 gewährt. IDA überwacht den Ablauf dieser Delegationen und erinnert rechtzeitig per Ticket an die Verlängerung.
MDM
Mobile Device Management (MDM) ist die zentrale Verwaltung mobiler Geräte wie Smartphones und Tablets — inklusive Konfiguration, App-Verteilung und Sicherheitsrichtlinien. IDA bindet MDM-Systeme (z. B. Relution) an.
CMDB
Eine CMDB (Configuration Management Database) ist ein zentrales Verzeichnis aller IT-Betriebsmittel (Geräte, Software, Beziehungen). Das Inventar in IDA lässt sich als CMDB nutzen — mit automatischer Hardware-Erfassung und Kundenzuordnung.
PWA
Eine Progressive Web App (PWA) ist eine im Browser laufende Anwendung, die sich wie eine native App auf Desktop und Mobilgeräten installieren lässt — ganz ohne App-Store. IDA ist als PWA installierbar.
Einfache elektronische Signatur (SES)
Die einfache elektronische Signatur (SES) ist die grundlegende Stufe elektronischer Unterschriften. Sie dokumentiert nachvollziehbar, wer wann was unterschrieben hat, und sichert das mit Protokoll und Dokument-Prüfsumme ab. Bei besonderen gesetzlichen Formerfordernissen prüfen Sie den Einzelfall.
iCal
iCal (das iCalendar-Format, .ics) ist der verbreitete Standard für den Austausch von Kalenderdaten. IDA stellt persönliche und gefilterte iCal-Feeds bereit und kann externe Kalender abonnieren — kompatibel mit Outlook, Google Kalender und anderen.
AVV
Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) regelt nach Art. 28 DSGVO, wie ein Dienstleister personenbezogene Daten im Auftrag seines Kunden verarbeitet. Für IDA stellen wir einen AVV bereit.